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                                                                      Baustoffe und Haustechnik Wer sein eigenes Haus baut, hat die Möglichkeit von Anfang an alles richtig zu  machen. Sie können Ihr Haus so konzipieren, das es so wenig Energie wie  möglich verbraucht und die Umwelt dadurch nicht unnötig belastet. Das können  Sie durch passive Maßnahmen, wie einen verbesserten Wärmeschutz und  aktive Maßnahmen, wie die Nutzung regenerativer Energien, erreichen. Durch  Investitionen in modernste Haustechnik und durch den Einsatz von  wärmedämmenden Wandbaustoffen leisten Sie überdies einen Beitrag zum  Werterhalt Ihres Gebäudes und zur Schonung der Natur. Auch aus Verantwortung für die  nächsten Generationen. Der erste Schritt wurde durch den Gesetzgeber mit der  Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) 2007 gemacht. Mindeststandards für den Energiebedarf  von Gebäuden wurden festgelegt. Das Ziel ist, den Verbrauch von Energie so gering wie  möglich zu halten. Durch die  Einführung der EnEV 2014 sind die  Anforderungen an die Energieeffizienz  um durchschnittlich 30 % gegenüber  der EnEV 2007 gestiegen!  Damit wird  bei heutigen Neubauten ein deutlich  besseres Qualitätsniveau erreicht.  Die  EnEV 2014 zielt darauf ab, den  Primärenergiebedarf sowohl bei der  Gebäudebeheizung als auch bei der  Warmwasserbereitung zu reduzieren.  Die Betrachtung der Primärenergie  schließt zum einen die Endenergie mit  ein, also die Energiemenge, die zum Heizen ins Haus geliefert wird. Zum anderen wird darin  aber auch berücksichtigt, welcher Energieträger verwendet wird und welche Auswirkungen auf  die Umwelt damit verbunden sind. So bringt die Nutzung regenerativer Energien bei der  Bilanzierung Vorteile gegenüber Öl, Gas oder Strom. Des weiteren wird bei der Ermittlung der  Energiebilanz neben der Heizung auch die Warmwasserbereitung, evtl. Lüftungsanlagen sowie  die insgesamt für den Anlagenbetrieb benötigte elektrische Hilfsenergie für Pumpen, Brenner  und Regler mit berücksichtigt. Wichtig ist aber auch die Qualität des Außenmauerwerks und die  der Fenster wodurch wesentlich dazu beigetragen werden soll, dass die Heizenergie im Haus  verbleibt und nicht an die Umgebung abgegeben wird. Es kommt auf die Luftdichtheit des  Gebäudes und die Reduzierung von Wärmebrücken an.   Wichtig für Sie zu wissen ist, dass immer die Gesamtheit aller eingebauten Bauteile und  Komponenten (Außenmauerwerk/Dachdämmung/Heizung/Fenster etc.) zusammen passen  müssen um zu einem bestimmten Ergebnis zu kommen.   
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