sorgt das ganze Jahr für ein ausgeglichenes Wohnklima. Welche
Dachdämmung für den eigenen Bedarf optimal ist, kommt u. a. auch auf die
Konstruktion des Daches an. Der Einbau der Dachdämmung erfolgt in die
Sparrenfelder der Dachschrägen und Deckenflächen oder bei einer
Aufdachdämmung auf die Sparren. Wir unterscheiden das Kaltdach, wo über
der Dämmschicht und den Sparren ein Hohlraum von mindestens 2 cm bleibt
sowie das Warmdach, bei dem der Raum zwischen den Sparren vollständig mit Dämmmaterial
gefüllt ist. Hier spricht man auch von einer Vollsparrendämmung. Für die Dämmung bieten sich
zahlreiche Materialien an, wie beispielsweise Stein- oder Glaswolle, Styropor, Hartschaum oder
die ökologischen Dämmmaterialien Holzfasern,
Schafswolle und Hanf. Das Dämmmaterial sollte in
einer Gesamtstärke von 240 mm (WLG 035) eingebaut
werden, welches dem heutigen Stand der Technik
entspricht.
Damit möglichst wenig Energie verloren geht und
Dachkonstruktion sowie Dämmung vor Feuchtigkeit
geschützt werden, ist die Luftdichtheit des Daches von großer Bedeutung. Dafür wird eine
Dampfbremsfolie auf der Dachkonstruktion angebracht und luftdicht verklebt.
Über die Vor- und Nachteile der einzelnen Baustoffe beraten wir Sie gern.